Katingsiel von Susanne

Auch Anke und Ingrid waren noch gekommen, nur war ihnen zum Draußen-Zeichnen zu kalt. So sind sie zum Koog-Café ins Warme weitergezogen. Was für ein unerwartet schöner Nachmittag an einem kalten Wintertag!

Zeichnen im Winter

Das Zeichnen im Café Hedwig war eine echte Herausforderung. Es war dunkel und viele viele Menschen. Sobald ich einen Blick gefunden hatte, der des Zeichnens würdig schien, stand eine Menschenmenge davor. Einzige Chance „Lückenzeichnen“: immer wieder eine Lücke abpassen und nächstes Detail machen.

Fürs Zeichnen kommenden Sonntag möchte ich lieber draußen zeichnen, wo niemand mir den Blick verstellt. Kalte Finger sind mir egal, aber Sabine hat protestiert und schlug Schankwirtschaft Willem in Katingsiel vor. So soll es sein. Wer möchte, kann sich draußen auf den Deich setzen, wer lieber drinnen sitzen möchte, quetscht sich an einen Cafétisch. Sonntag 14 Uhr vor oder in der Schankwirtschaft!

Und bereits im alten Jahr habe ich eingeladen zum Zeichnen im Bioladen: Samstag, einen Tag vor dem Sonntagszeichnen, 16 Uhr im BüsumBio Regionalmarkt. Wenn nur sehr wenige kommen, können wir auch umziehen in die Deichstraße nur ein paar Schritte weiter. Mehr zu meinen Themenvorschlägen im Beitrag vom 25. Oktober letzten Jahres.

Reh


Ich wollte eigentlich chillen, auf dem Sofa, mit Serie gucken, aber Mareike hat immer wieder gefragt, ob ich nicht mit ihr zeichnen wolle. Habe schließlich seufzend eingewilligt, wollte ohnehin ein Reh zeichen, soll Einladung werden zum Rehbraten, mit Respekt für das fantastische Tier. Wie bin ich Mareike dankbar, dass sie meinen Schweinehund überwunden hat!

Nochmal Husumer Schloss

Hier ist meine Zeichnung aus dem Schloss und ich gebe Josi recht, dass natürliche Umgebungen irgendwie vielfältiger sind und mehr Anregungen zum Zeichnen bieten.

Nächstes Mal sind wir im Café Hedwig zum Advent-Markt verabredet und so richtig natürlich ist das Ambiente auch nicht, aber vielleicht können wir Café-Gäste zeichnen?

Fürs Neue Jahr möchte ich vorschlagen, „Dithmarscher Dörfer“ zu zeichnen. Wenn ich Biokisten fahre, sehe ich viele Winkel, die es wert scheinen, gezeichnet zu werden. Wird im Winter sicher ungemütlich, aber von meinen Zeichnungen aus dem letzten Jahr werden vor allem die gelobt, die an unwirtlichen Orten entstanden sind, wie die aus dem Meldorfer Moor, als wir im eisigen Wind ungeschützt in der Einöde saßen. Vielleicht begünstigt sowas die Konzentration aufs Wesentliche?

Anke zeichnet im Café

Wir wollten Sonntag im Café Hedwig zeichnen und es erwies sich als schwierig, Motiv und Konzentration zu finden bei so leckeren Torten und so netten Gesprächen. Ich habe schließlich Anke beim Zeichnen am Nachbartisch aufs Korn genommen.

Müllers Hof

Meine Zeichnung ist mal wieder zur Aquarell-Malerei ausgeufert und als ich das Herrn Müller am Ende noch zeigte, meinte er nur unbeeindruckt, da fehle ein Fenster. Recht hat er, seufz…

Kieckshof

 

Gestern haben wir uns in Karolinenkoog auf dem Kieckshof zum Zeichnen getroffen. Was für ein schöner Nachmittag! Wir waren zu Gast bei Christiane Silva Garbade, die den alten Hof in Ordnung hält. Zum Abschluß wurden wir eingeladen zu Blaubeer-Käsekuchen und Johannisbeerschorle. Ich bin noch ganz voll von Garteneindrücken!

Dithmarscher Bauernhaus

Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir unter einem Apfelbäumchen hinterm Dithmarscher Bauernhaus in Meldorf. Josi meinte zu Beginn, er wolle das Haus nicht zeichnen, das wären ihm zu viele Karos. Und ich dachte noch, aufpassen, dass ich am Ende nicht jeden Ziegelstein einzeln mache. Und so kam’s. Eigentlich auch keine Zeichnung, sondern Aquarell. Wunderschöner Nachmittag mit Josi, Ingrid und Sabine und ich freue mich riesig, dass nach langer muffeliger Coronazeit wieder mehr zum Zeichnen kommen.

Meldorf

Mareike und ich sind lange durch verwinkelte Meldorfer Gassen gelaufen, bis wir uns auf dieses in die Jahre gekommene Haus entschieden haben. Während des Zeichnens hörte ich aufeinmal ein Fenster gehen und dann stieg mir der Geruch von Duschgel in die Nase und wehte für den Rest der Zeit in die Nase, die ich am Rand des schmalen Gehsteigs verbrachte.

Niebuhrs Lust

Zeichnen im Meldorfer Moor war eine Herausforderung. Es war sonnig, aber kalt und windig und alles platt und gleich und kaum etwas, an dem das Auge sich festhalten wollte. Einzige Ausnahme der Jäger-Hochsitz mitten im Feld. Mareike und ich haben in zwei Anläufen geschafft, ihn zu erreichen. Der erste Versuch endete an einem tiefen Graben und wir mußten zurückstapfen durch hohe Binsen und Gras.

Ich war abends super durchgefroren und glücklich, dennoch gezeichnet zu haben!