Tee im Atelier

Ich hatte vor Kurzem eine Art meditatives Gedicht im Kopf und habe das beim letzten Tee im Atelier ins Bild gesetzt.

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Zeitreise-Inseln

Arkebekerfeld ist ein hügeliger Geländestreifen mit Grabhügeln aus der älteren Bronzezeit. Sie sind wie stille Botschafter aus der Urzeit und erinnern mich an Fliegende Inseln aus Gullivers Reisen oder Science Fiction Stories.

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Spielzeug-Schiff

Mir hatte es im Museum ein Blech-Spielzeugschiff in einer Glasvitrine angetan, die Kaiser Wilhelm. Ich hatte es schon einmal ganz zu Beginn der Dithmarscher Zeichnertreffen gezeichnet und fand es irgendwie symbolträchtig, es jetzt noch einmal zu zeichnen.

 

Tee im Atelier

 

Ich lade wieder ein zum „Tee im Atelier“ und der 17. Februar ist diesmal der Mittmonatssamstag. Ich freue mich über Zeichner, Gäste, Besucher ab 15 Uhr bei mir zuhause im Atelierzimmer, Deichstraße 14, 25761 Büsum. Ich lasse den Stellplatz am Haus wieder frei, sodass bis zu 3 Autos hintereinander passen.

Beim letzten „Tee im Atelier“ habe ich meine Zeichenfedern rausgeholt und Mohnblumen nachgezeichnet, die mal in einer größeren Landschaftszeichnung entstanden sind. Die feinen Linien können je nach Druck auf der Feder auch mal dicker werden und sehen viel zarter und lebendiger aus als ein Fine Liner kann.

Ich hatte ursprünglich ein Zeichner-Tagebuch vorgeschlagen, habe jetzt aber nur das Format beibehalten und stattdessen in Richtung Lesezeichen gedacht. Dann muß ich nicht täglich etwas zu Papier bringen und die Zeichnung kann auf schönes Papier gedruckt auch für Briefpapier oder Grußkarte genutzt werden.

Jutta

 

Jutta ist eine alte Milchkuh im Gnadenbrot auf dem Hof Gawrisch in Dellbrück, wo wir uns Anfang Januar getroffen hatten. Es war ziemlich kalt im Stall, aber ich war so fasziniert vom Zeichnen, dass ich erst zuhause gemerkt habe, wie ausgekühlt ich war.

Gawrischs, denen ich die Zeichnung ausgedruckt hatte, schrieben mir – wie immer in bestem Plattdütsch: „Kiek mol….. watt scheun. Beide Biller bummelt bi uns inne Köök.
Veelen leeven Dank
Anke und Bernd“

 

Winter


Während der Ausflug zum Advent-Markt in Schülper Altensiel auf dem Hof R. Jürgens ein voller Reinfall war (wir wurden in die dunkelsten Ecken gebeten, damit wir dem Advent-Kommerz nicht im Weg sind), war dagegen Josis Vorschlag, Reißaus zu nehmen und in Heuwisch im Schnee zu zeichnen, umso schöner. Ihm war auf dem Hinweg die traumhafte Schneelandschaft dort aufgefallen. Wir haben alle ohne nennenswerte Erfrierungen eine Zeichnung geschafft. Im Anschluss sind wir in den Marktpiraten nach Heide gefahren für Kaffee, Kuchen und Geplauder. Abgesehen vom Adventmarkt war es ein wunderschöner Nachmittag. So gehört Advent! 🙂

Zeichnen in der Gehzone

Normalerweise hasse ich die Büsumer Gehzone, aber als wir in einer kleinen Gruppe am Rand saßen, ganz ins Zeichnen vertieft, war es genauso erholsam wie irgendwo in der schönsten Naturlandschaft. Und dass ich am Ende in Balzers Bistro sitzen und Kaffee trinken würde, hätte ich auch nicht gedacht. Ich sehe die Gehzone mit neuen Augen…

Müller-Hof von 1914

Unser letztes Treffen war eine Herausforderung, wie mir klar wurde, als ich auf meinem kleinen Hocker saß und mich daran versuchte, die ganze Komplexität eines alten Hofes zu Papier zu bringen. Den Hof betreibt eine Dame mit altem landwirtschaftlichen Gerät, die alles von ihren Eltern übernommen hat. Ich finde es wundervoll, die kleinen alten Heuballen zu sehen, die sie mit ihren Geschwistern vor kurzem erst reingebracht hat. Und die Rüschengardinen in den Fenstern… und echte lebende Blumen auf den Fensterbänken, keine Plastikdinger! (Ich bin sehr stark ins Malerische geraten, möchte zukünftig wieder mehr zeichnerische Ansätze finden.)

Susanne auf der Steller Burg

Ich hatte befürchtet, wir würden ungeschützt auf der Anhöhe sitzen und im Dauerregen durchweichen. So jedenfalls hatte der Wetterbericht die Woche über ausgesehen. Aber dann war es trocken und leicht sonnig. Vor Ort kamen neue Befürchtungen, ich könnte an der weiten Landschaft mit wenig unterscheidbaren Strukturen scheitern. Aber zu mehreren zu zeichnen bedeutet auch durchhalten bis zum bitteren Ende und das zahlt sich aus. Wenn ich weiter und weiter mache, wird es irgendwann doch Landschaft. 🙂