Seit Wochen erzähle ich allen um mich herum von meiner Vorstellung, wie lauter kleine Mörder mit gewetzten Messerchen aus meinem Herzen kommen, klassischerweise z.B. beim Autofahren und immer, wenn ich mich super aufregen könnte (und das kann ich gar nicht mal so selten). Gestern hatte ich Zeit und hab versucht es zu zeichnen.
Eine meiner Töchter fand den Gedanken gruselig. Aber kann es sich nicht lohnen, innerlich abzurüsten und nicht so viele häßliche Gedanken in die Welt zu schicken? Wenn mir das hin und wieder gelingen sollte, wäre das doch ganz und gar nicht gruselig.
Gruselig scheint mir viel mehr, wie unterschwellige Feindseligkeit die ganze Welt unmerklich mitgestaltet. Ich wünsche mir, dass eine allmähliche Entwaffnung meiner Gedanken gelingt.













Heute haben wir wieder gezeichnet und obwohl ich anfangs noch im Laden helfen mußte, habe ich eine Kutterzeichnung machen können. Erst mochte ich meine Zeichnung nicht, fand sie zu grob, aber mit etwas Abstand bin ich jetzt glücklich darüber, wieder eine voll analoge Zeichnung gemacht zu haben. Gerade habe ich in der Cicero gelesen, analog sei das neue Bio. Dem kann ich zustimmen und analog macht glücklich.






Gestern haben wir in Büsum gezeichnet – für mich das erste Mal seit langem wieder. Wir haben ein stilles schönes Plätzchen im Sonnenschein am 2. Hafenbecken gefunden mit Sitzbank, Strandkorb und prima Blick auf Fischkutter und Stöfen-Silo.

