
Ich wollte eigentlich chillen, auf dem Sofa, mit Serie gucken, aber Mareike hat immer wieder gefragt, ob ich nicht mit ihr zeichnen wolle. Habe schließlich seufzend eingewilligt, wollte ohnehin ein Reh zeichen, soll Einladung werden zum Rehbraten, mit Respekt für das fantastische Tier. Wie bin ich Mareike dankbar, dass sie meinen Schweinehund überwunden hat!
Nochmal Husumer Schloss
Hier ist meine Zeichnung aus dem Schloss und ich gebe Josi recht, dass natürliche Umgebungen irgendwie vielfältiger sind und mehr Anregungen zum Zeichnen bieten.
Nächstes Mal sind wir im Café Hedwig zum Advent-Markt verabredet und so richtig natürlich ist das Ambiente auch nicht, aber vielleicht können wir Café-Gäste zeichnen?
Fürs Neue Jahr möchte ich vorschlagen, „Dithmarscher Dörfer“ zu zeichnen. Wenn ich Biokisten fahre, sehe ich viele Winkel, die es wert scheinen, gezeichnet zu werden. Wird im Winter sicher ungemütlich, aber von meinen Zeichnungen aus dem letzten Jahr werden vor allem die gelobt, die an unwirtlichen Orten entstanden sind, wie die aus dem Meldorfer Moor, als wir im eisigen Wind ungeschützt in der Einöde saßen. Vielleicht begünstigt sowas die Konzentration aufs Wesentliche?
Anke zeichnet im Café
Müllers Hof
Kieckshof
Gestern haben wir uns in Karolinenkoog auf dem Kieckshof zum Zeichnen getroffen. Was für ein schöner Nachmittag! Wir waren zu Gast bei Christiane Silva Garbade, die den alten Hof in Ordnung hält. Zum Abschluß wurden wir eingeladen zu Blaubeer-Käsekuchen und Johannisbeerschorle. Ich bin noch ganz voll von Garteneindrücken!
Dithmarscher Bauernhaus
Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir unter einem Apfelbäumchen hinterm Dithmarscher Bauernhaus in Meldorf. Josi meinte zu Beginn, er wolle das Haus nicht zeichnen, das wären ihm zu viele Karos. Und ich dachte noch, aufpassen, dass ich am Ende nicht jeden Ziegelstein einzeln mache. Und so kam’s. Eigentlich auch keine Zeichnung, sondern Aquarell. Wunderschöner Nachmittag mit Josi, Ingrid und Sabine und ich freue mich riesig, dass nach langer muffeliger Coronazeit wieder mehr zum Zeichnen kommen.
Susannes Zeichnung vom Flugtag
Meldorf
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Mareike und ich sind lange durch verwinkelte Meldorfer Gassen gelaufen, bis wir uns auf dieses in die Jahre gekommene Haus entschieden haben. Während des Zeichnens hörte ich aufeinmal ein Fenster gehen und dann stieg mir der Geruch von Duschgel in die Nase und wehte für den Rest der Zeit in die Nase, die ich am Rand des schmalen Gehsteigs verbrachte.
Niebuhrs Lust
Zeichnen im Meldorfer Moor war eine Herausforderung. Es war sonnig, aber kalt und windig und alles platt und gleich und kaum etwas, an dem das Auge sich festhalten wollte. Einzige Ausnahme der Jäger-Hochsitz mitten im Feld. Mareike und ich haben in zwei Anläufen geschafft, ihn zu erreichen. Der erste Versuch endete an einem tiefen Graben und wir mußten zurückstapfen durch hohe Binsen und Gras.
Ich war abends super durchgefroren und glücklich, dennoch gezeichnet zu haben!
Nächsten Sonntag wieder!
Mit meiner Zeichnung aus einem Hinterhof am Heider ZOB lade ich ein zum Zeichnen nächsten Sonntag. Ich habe Josi vorgeschlagen, mit dem städtischen Milieu zu pausieren und im Meldorfer Moor zu zeichnen. Ich kenne dort ein kleines einsames Häuschen, das ich gern zeichnen würde, kann es auf Maps nicht so einfach finden, aber es liegt ganz in der Nähe von Niebuhrs Lust (Histour Station!) und ebenfalls in der Nähe ist das Naturschutzgebiet Ehemaliger Fuhlensee. Das soll Sonntag 14 Uhr unser Treffpunkt sein und wir freuen uns, wenn mal wieder jemand drittes, viertes oder mehr mitzeichnet.
Übrigens: Die Person, die in meiner Zeichnung durchs Bild läuft, ist Josi himself – mit Zeichnertasche in der einen, Klapphocker in der anderen Hand und Stiftemappe unterm Arm. 🙂
Bis Sonntag! Susanne (0170 856 2071)
















